Die Geschichte des Kitesurfens

Die Geschichte des Kitesurfens

 
In den 80er Jahren wurden die ersten sportlichen Versuche unternommen, die dem heutigen Kitesurfen sehr ähnlich sind. Der US-Amerikaner Cory Roeseler aus Oregon ließ sich von einem starren gerahmten Drachen auf Wasserskiern über die Seen in Oregon ziehen. Etwa zeitgleich entwickelten die Gebrüder Legaignoux in Frankreich den so genannten Tubekite, der anhand eines Rahmens aus aufblasbaren Luftschläuchen das Starten aus dem Wasser möglich machte.
Mitte der 90er Jahre experimentierten weitere Drachenhersteller mit wassertauglichen Materialien, die heute unter dem Namen Soft-Kites bekannt sind. Nachdem einige anfängliche Kinderkrankheiten des Kitesurf-Equipments bereinigt wurden, erfuhr der Kitesurf-Sport in den späten 90er Jahren auf den hawaiianischen Inseln einen regelrechten Boom. Viele der weltbesten Windsurfer - allen voran die lebende Windsurf-Legende Robby Naish - entdeckten das Kitesurfen als sportliche Herausforderung und ernstzunehmende Ergänzung zu ihrer bisherigen Profi-Karriere.
 

Kitesurfen in Deutschland

 
Auch die deutschen Küsten haben Ende der 90er Jahre von der Existenz des Kitesurfens Wind bekommen. Der Kitesurf-Sport existiert bei seit 1999 in Deutschland und steckt immer noch in der Entwicklung. Entsprechend klein ist die deutsche Kitegemeinde, die seit Jahren zusehends wächst.
Die Möglichkeiten, in Deutschland Kitesurfen zu lernen und den Sport auszuüben, sind groß und es werden vor allem an den Küsten Kitekurse angeboten.
Schon recht früh gab es die ersten Veranstaltungen im Kitesurfen. Seit 2002 gibt es die offizielle Deutsche Meisterschaftserie, die Kitesurf-Trophy. Deren Stopps finden an der Nord- und Ostsee statt.
 


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